Wochenreport #8 - Deutsch

December 2, 2018

Weekly Report #8
Reisebericht bis am 9. Nov. 2018

Der neue Ort wird langsam zum Zuhause und die neue Arbeit zum Alltag.

 

 


Und das ist schön so 😊, es ist interessant wie sich die Sachen verändern, wenn man an einem neuen Ort länger bleibt als ein normaler Tourist oder Reisender.
Der Weg vom Supermarkt zum Wohnhaus wird zum Heimweg und wenn Leute fragen, wo man wohnt, dann ist die Antwort nicht mehr Wattwil, sondern Jokkmokk.
Ein besonders schönes Erlebnis ist es, wenn man plötzlich Bekannten begegnet beim Spaziergang durch das Dorf. Ein Zeichen dafür, dass man angekommen ist und langsam zum Teil der Gesellschaft wird.

Diese Woche habe ich meine Passion des Metallbaues wieder gefunden. Jon-Mikko (mein Gastgeber) und ich haben zusammen einen Anhänger für die Rentiere 🦌geschweisst. Der Geschmack von frisch geschnittenem Stahl und das Geräusch des Schweissgerätes erwecken Erinnerungen an die Zeit im Kieswerk und lassen mich spüren, dass ich mehr Handwerklich arbeiten sollte, denn es macht mich wirklich glücklich.😍

 

 

 

Was mich auch glücklich gemacht hat, ist, dass ich ein Klavier gefunden habe. Ich durfte in der alten Kirche von Jokkmokk auf dem Klavier spielen, was ich sehr genossen habe. Klar könnte ich auch lernen Gitarre zu spielen, denn eine Gitarre könnte ich mit nehmen auf meinen Reisen, aber ein richtiges Klavier ist einfach unersetzlich (Thanks to Elena Veräjä).😃

Obwohl Jokkmokk relativ klein ist, hat es erstaunlich viele Workaway Hosts in dieser Kleinstadt.
So habe ich Attila und Coline getroffen, die auch beide für den Winter nach Schweden gekommen sind. Neben den lokalen Kontakten zu Einheimischen ist es immer wieder eine Freude, sich mit anderen Reisenden aus zu tauschen.😄 Geschichten hören ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und so erstaunt es nicht, dass ich auch lieber Geschichten erzähle, als dass ich Fotos schiesse…
Aber für euch habe ich natürlich ein paar Fotos auf Lager 😉

 

 

 

Das Ende der Woche geniesse ich nun mit ein paar Freitagen, an denen ich mich auf mein Studium konzentrieren kann.🧐 Der ursprüngliche Gedanke von “Reisen zum Lernen” ist hier in Jokkmokk stärker als je und bei dem Ausmass von Knowhow das in der Kultur der Sami vorhanden ist, werde ich wohl eine ganze Weile hier bleiben können, ohne dass mir langweilig wird. Ich hoffe, dass ich möglichst viel der alten Handwerkskünste lernen kann, aber darüber nächste Woche mehr.

 

Viva la vida😎✌🏻

 

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