Wochenreport #7 - Deutsch

November 24, 2018

Reisebericht bis am 2. Nov. 2018

 

Winter hier bin ich😍
Schon ist wieder eine Woche vergangen und der Winter ist definitiv angekommen bei uns. Die Tageshöchsttemperatur überschreitet selten die 0°C-Grenze und überall liegt Schnee. Nach der langen Fahrt von Süd-Schweden bis an den Polarkreis, war ich froh über ein paar lockere Tage zum akklimatisieren. Zum kälteren Klima hinzu kommt, dass es jetzt spürbar früher dunkel wird und mit spürbar meine ich 16:00 Uhr.😴 Dank der Zeitverschiebung wird es am Morgen zu einer relativ normalen Zeit hell, aber am Abend ist es schon speziell. Vor allem die Überlegung, dass es noch fast 2 Monate lang dunkler wird, ist irgendwie komisch.

An die Umgebung habe ich mich schnell gewöhnt, es ist irgendwie vergleichbar mit Nesslau. Ca. 3’500 Einwohner, und ein paar kleine Läden um das nötigste einzukaufen. Allerdings liegt der grosse Unterschied darin, dass die nächste vergleichbare Gemeinde 100km entfernt liegt und eine Stadt findet man im Umkreis von 2 Stunden Auto fahren keine. Dafür ist es unheimlich ruhig und die Leute die hier wohnen sind super entspannt.😊

 

 

 

Am Mittwoch ging dann das erste Mal meine “Arbeit” los, mit der ich mich die nächsten 3 Monate beschäftigen werde. Ich habe das Glück in einer Familie der Sami (Ureinwohner von Lappland) zu leben und mit Ihnen zu arbeiten. Ich hatte mir schon einige Gedanken gemacht über die Rentiere und auch Bilder gesehen, daher wusste ich, dass eine Rentier Herde üblicherweise sehr viele Tiere beinhaltet. Als ich dann das erste Mal in der Herde stand, war ich dann allerdings unglaublich überwältigt.🦌 Es waren um die 17’000 Rentiere auf einem Platz die ununterbrochen im Kreis gerannt sind. Mit den Rentieren zu arbeiten war auch ein Riesen-Spass und ähnelte irgendwie dem Rodeo von Amerika. Nur dass die Tiere kleiner sind und man sie mit den Händen an den Hörner festhalten kann.

 

 

 

Bis man ein paar tausend Rentiere sortiert und an die Besitzer verteilt hat, vergeht ziemlich viel Zeit. So war es schnell klar, dass wir nicht an einem Tag fertig werden. Um nicht unnötig oft von den Bergen ins Dorf zu fahren, haben sich die Hirten kleine Häuser in den Wald gebaut wo sie leben während der Arbeit mit den Tieren.🌲🔥 Das war wirklich Abenteuerlich und gleicht irgendwie meinem Traum, selber einmal ein Tiny-House zu bauen. Natürlich kam ich bei dieser Gelegenheit auch in den Genuss von Rentier-Fleisch, was ich übrigens sehr empfehlen kann.

 

 

 

Die verbleibende Zeit im Dorf, wenn wir nicht gerade bei den Tieren sind, sind dann als Ausgleich eher ruhig. Was ich noch heraus finden muss ist, wie die jungen Leute sich die Zeit vertreiben, denn für einen 3-monatigen Aufenthalt wäre es cool auch ein paar Freunde zu finden.🤗 Aber da fast alle Schweden ein hervorragendes Englisch beherrschen, sollte das kein Problem sein.

 

Viva la vida😎✌🏻

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