Wochenreport #5 - Deutsch

November 2, 2018

Reisebericht bis am 19. Okt. 2018

Schweden ich komme (oder bin schon da)☺️
Letzten Sonntag ging es los, von einer Freundin wurde ich auf die Autobahn A1 gefahren, wo ich auf einem Rastplatz gute Voraussetzungen hatte um weiter zu kommen.
Der Plan war, über Hamburg die Autobahn nördlich bis Dänemark zu nehmen und anschliessend über Kopenhagen und die grosse Brücke nach Malmö zu fahren. Natürlich kam es ein Bisschen anders als geplant.
Von Dortmund ging es mit einer super Mitfahrgelegenheit bis kurz vor Hamburg, was schon eine ziemliche Strecke ist. Vor Hamburg bin ich dann bei einem jungen Matrosen 🚢 eingestiegen, der nach Rostock musste, also bin ich nach Rostock gefahren anstatt nach Dänemark.
In Rostock, direkt am Strand angekommen, habe ich mich zu einer Gruppe Studenten gesetzt, die den Sonntag Abend am Feuer 🔥ausklingen liessen und mir so eine schöne Heizung für die Nacht bereit gestellt hatten (Vielen Dank Jojo Be und deinen Freunden). Der erwartete Wind, direkt am Ufer der Ostsee, liess sich zu meinen Gunsten nicht blicken und bescherte mir eine angenehme Nacht. 🌓

Am nächsten Morgen war der Weg vom Strand in den Überseehafen nicht ganz einfach. Ich musste in der schwer durchschaubaren Gegend des Hafen viel laufen (mit meinem Gepäck nicht einfach 😵) und schlussendlich doch noch für 2.10€ einen Bus nehmen, damit ich durch den Tunnel kam. Am Fährterminal habe ich dann erstmal zMittag gekocht und Leute angequatscht ob sie mich mitnehmen würden, damit ich gratis übersetzen kann nach Dänemark 🇩🇰 . Schweden wäre auch möglich gewesen, aber Dänemark ist immer ein Besuch wert.
Noch bevor mein Essen fertig war hatte ich meinen Lift gefunden und meine Reise ging weiter, mit einer deutschen Reisegruppe. 🚙

 

 

 

Die Überfahrt war fantastisch, das Wetter perfekt und ich hundemüde. Ich merke, dass mir das ständige draussen sein gut tut, aber ich bin oft müder und habe viel mehr Hunger als sonst.
Kurz vor der Ankunft in Gedser, DK, verabschiedete ich mich von meinen deutschen Kameraden und versuchte mein Glück auf dem Lastwagen-Deck, wo ich prompt einen polnischen LKW-Fahrer traf, der mich mit Freuden mitnahm.
Er konnte zwar fast kein Englisch, aber sein Handy konnte übersetzten, was zu einer lustigen Kommunikation geführt hat. 😅
Mit dem LKW ging es dann bis kurz vor Kopenhagen und mit einem weiteren Stopp war ich in der Stadt. Der Tipp meines Begleiters, nach Helsingør zu gehen und mit der Fähre nach Schweden überzusetzen nahm ich dankend an, in der Nacht (21:00) wegzukommen war allerdings nicht mehr möglich, womit ich mein Zelt im Unterholz von Kopenhagen aufschlug mich in der Stadt schlafen legte. 🌳

 

 

 

Nach einer kurzen Nacht, machte ich mich auf den Weg Richtung Norden. Da es langweilig wäre direkt von Kopenhagen nach Helsingør zu fahren, nahm ich die Variante 2 mit einem Abstecher nord-westlich 🏰 wo ich wieder tolle Leute traf, (Thanks to Amanda Karoline Holm Laursen) und anschliessend der Nordküste entlang bis zum Hafen. Die Küste der Kopenhagener Insel ist wunderschön und mir wurde klar, dass es nicht förderlich war schon einen Workaway zu organisieren in Schweden, da ich so wieder im alten Reisestress war, obwohl ich gerne in Dänemark geblieben wäre. Die Überfahrt nach Schweden 🇸🇪 ging dann super schnell, und nach 5min warten im Hafen von Helsingør war ich im Auto eines Afgahnen (interessant wie viel ich von “Ausländer” mitgenommen werde, die in diese Länder eingewandert sind zum Arbeiten).

 

 

 

Die Nacht verbrachte ich südlich von Göteborg, auf einer Raststätte wo mich der letzte Stopp abgesetzt hatte. Ich versuchte so gut es geht zu vermeiden, nach Göteborg rein zu fahren und direkt jemanden zu finden der nach Stockholm oder Oslo fährt. Das ging dann allerdings nicht und nachdem mich eine Verkäuferin des Tankstellenshops vertrieben hatte😡(weil ich die Kunden verängstige😂) habe ich mich zu einem weiteren Polen in den LKW gesetzt und bin ins Industrie Viertel von Göteborg gefahren. (Ich muss dringen Polnisch lernen)
Von dort ging es erstaunlich schnell weiter, in die falsche Richtung und der “schlechte” Tag entwickelte sich zu einem schönen Ausflug auf die Inseln vor Göteborg. Mit gratis Fährverbindungen ausgestattet war es mir natürlich ein Vergnügen von Insel zu Insel zu hüpfen und mit den Leuten auf der Fähre zu plaudern.😃

 

 

 

Gegen Nachmittag ging ich dann doch in das Zentrum der Stadt, weil ich merkte, dass man ohne Schwedische Kronen aufgeschmissen ist. Wie kann es sein, dass man in der Schweiz (nicht EU) 🇪🇺 häufiger mit Euro zahlen kann als in Schweden?!? Die Suche nach einem Wechselbüro endete in einem nerven- und muskelzerreissenden Marathon durch die Innenstadt und meine Motivation/Kondition war am Ende nach 2 Stunden😫. Schlussendlich bin ich am Hauptbahnhof fündig geworden und mein Tag entwickelte sich zu einem guten Abschluss. Ich konnte Geld wechseln, mir etwas zu Essen kaufen und anschliessend, das Geld für mein Abendessen mit 3 Lieder am Klavier wieder zurück verdienen. 🎶 🎵🎹

Schlussendlich ging es mit dem Flixbus aus der Stadt hinaus auf den Flughafen, wo ich mein Glück versuchen werde und probiere nach Stockholm zu kommen.
Wenn alles nach Plan läuft, werde ich nächste Woche in Jokkmokk sein, wobei ein Plan natürlich nicht existiert.

Viva la vida😎✌🏻

 

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